Eine erfolgreiche Veranstaltung beginnt immer mit der Wahl des Raumes…

Während meiner Angestelltenzeit nahm ich immer wieder an beruflichen Fortbildungen teil. Auch nebenberuflich bildete ich mich mittels Seminaren gerne fort. Doch oftmals verließ ich erschöpft und ausgelaugt die Seminarstätten. Ich schob es auf mich, dass ich nicht aufmerksam genug war, auf die vielen zu verarbeitenden Informationen und letztlich auf die Kursleiter. Aber so ganz genau wusste ich das warum eigentlich nicht.

Doch im Nachhinein weiß ich, dass allein die Räume, das Raumklima, die Einrichtung unbewusst dazu beitrugen, dass ich nicht den angestrebten Lernerfolg hatte. Sie alle waren technisch und funktionell eingerichtet, keine Frage. Dennoch fehlte für mich etwas Entscheidendes, nämlich mich wohl zu fühlen. Ein sehr entscheidender Faktor für den Lernerfolg!

Durch Fengshui oder Architekturpsycholgie ist mittlerweile erwiesen, dass Räume einen entscheidenden Einfluss auf Menschen haben. So wird durch Farben, Formen, Anordnungen und Lichtquellen die Stimmung von Menschen beeinflusst. Sie können unbewusst beruhigen, anregen bis furchteinflößend sein.

Egal um welche Veranstaltung es sich handelt, Seminar, Workshop, Meeting oder eine private Familien- oder Geburtstagsfeier, immer ist es mein innigster Wunsch, dass sich alle Beteiligten wohlfühlen und produktiv Gestalten oder Lernen können. Aus diesem Grund sind die Räume zwar funktionell, modern und schlicht eingerichtet, aber gleichzeitig habe ich für ein angenehmes Ambiente und Raumklima gesorgt. Und in der angrenzenden Küche tummeln sich immer gerne Menschen um sich kennenzulernen und auszutauschen.

Die Raumfarben sind absichtlich neutral, dennoch frisch gehalten (weiß, creme und hellgrau sowie Holztische und Holzlaminat) und können mit Farbelementen gezielt beeinflusst werden. Das Licht ist warm und angenehm, dennoch hell. Kissen, Vorhänge, Interieur, Tischdecken können auf den Bedarf abgestimmt und geändert werden. Für ausreichend Bestuhlung ist gesorgt und sie kann ohne Weiteres erweitert werden.

Ja, Treffen kann so einfach sein. Und Lernen auch. 🙂

Wenn du eine Veranstaltung durchführen möchtest, dann rufe mich an oder schreibe eine Mail.

Hier geht’s zum [Rundgang]

 

In 2017 letzte Chance genutzt – auf zur Blaueishütte

so langsam neigt sich der Sommer dem Ende zu. Daher habe ich nicht mehr viel Zeit die Berge und Natur zu genießen. Vor allem machen die meisten Hütten Mitte Oktober zu.

Bei strahlend schönem Wetter machte ich mich auf. Dieses Jahr wollte ich noch auf die Blaueishütte am Hochkalter. Ich war zwar schon vor vielen vielen Jahren dort gewesen, aber ich konnte mich an den Aufstieg gar nicht mehr erinnern, geschweige denn an den Einstieg zum Aufstieg.

Im Internet machte ich mich über alle wichtigen Infos schlau und erfuhr auch, dass die Blaueishütte an diesem Wochenende das letzte Mal geöffnet hatte. Sie schloss wegen Renovierungsarbeiten dieses Jahr eher als sonst.

Da hatte ich ja richtig Glück und machte mich bei strahlendem Sonnenschein auf. Einen Parkplatz konnte ich auch noch ergattern – sogar kostenlos – und los ging’s. Immerhin waren ca. 3 Std. Zeit bis zur Hütte einzurechnen, die zwar meist sehr großzügig bemessen ist, aber trotzdem stellte ich mich auf eine längere Wanderung ein.

Der Bergweg war gut befestigt und ohne schwierige Passagen, aber es ging gleich steil los und hörte auch bis zur Schärtenalm nicht auf. Also ein wenig Kondition wurde schon verlangt. Aber ok, ich wollte ja diese Tour. Obwohl die Schärtenalm mit feinen Schmankerln zum rasten einlud, ging ich weiter. Es waren noch ca. 1 Stunde bis zur Blaueishütte.

Allerdings ging’s jetzt richtig los mit Stufen, Stufen, Stufen….und Stufen. Puuh, das war schon ein wenig anstrengend, aber die Aussicht, das Färben der Blätter, die hohen Felswände, das Bergpanorama entschädigten alles. Alle Mühe hatte sich gelohnt und auf der Hütte belohnte ich mich mit einem Riesenstück Käsekuchen.

Vom Blaueisgletscher ist leider nicht mehr viel zu sehen bzw. übrig. Dieser ist aufgrund des Klimas immer mehr zurückgegangen. Schade. Doch das Bergpanorama, der Hochkalter, die Schärtenspitze, der Steinberg, waren eine Pracht anzuschauen.

Hilfe – die Hesse komme!

Ich lernte ein nettes Ehepaar aus Hessen kennen, die seit vielen vielen Jahren die Berge erklommen und schon einiges bestiegen hatten. Auch über die einzelnen Touren, Steige oder alpinen Wanderungen im BGL Nationalpark konnten sie viel erzählen. Der Mann hatte schon mehr Berge bestiegen, insgesamt 58 im Umkreis, als so mancher Einheimischer. Ich war sehr beeindruckt.

Schnell erfuhr ich über den einen oder anderen Aufstieg mehr und konnte mir auch über den Rinnkendlsteig am Königssee, den ich nächstes Jahr auf meiner Liste habe, ein genaueres Bild machen. Diesen hatten die beiden schon einige Male durchwandert und machten auf ein paar ausgesetzte Stellen, die große Aufmerksamkeit erfordern, aufmerksam. Alleine sollte ich nicht gehen. Da ist ein Begleiter immer eine große Hilfe und wenn es nur psychisch ist.

Toll, aus erster Hand zu erfahren, was mich schon immer interessierte. Solang die Sonne noch schien, machte ich mich auf den Rückweg, wo ich in 1 Stunde am Auto war. Diese Tour ist echt empfehlenswert. 🙂

 

Auf zur Gotzenalm im Nationalpark BGL

Was mich diese Tour lehrte!

Schon lange liebäugelte ich damit die Gotzenalm aufzusuchen. Das ist ein ganz schöner „Hatscher“ und allein für den Hinweg, der zwar nicht schwierig, aber lang und vor allem sehr steile Passagen beinhaltet, sind ca. 3-4 Stunden einzuplanen.

Dennoch machte ich mich auf den Weg. Am Parkplatz Hinterbrand ging es los, zur Königsbachalm, an der Gotzentalalm vorbei hinauf zur Gotzenalm. Die Hitze, die Länge und Steilheit machten mir schon zu schaffen. Doch wie eine Bergziege ging ich, step by step, langsam, aber unaufhörlich den Berg hinauf.

Oben auf der Gotzenalm angelangt wurde ich von dem wunderbaren Bergpanorama rund um den Watzmann und dem Steinernem Meer verwöhnt. Einfach herrlich.

Vor dem Abstieg grauste es mich ein wenig, da dieser für mein Knie nicht so förderlich war. Außerdem zwei mal den gleichen Weg – nein, das war mir zu langweilig.

Kurzerhand wählte ich also einen anderen Rückweg und zwar über die Priesbergalm zum Parkplatz. Ein Unterfangen, das es in sich hatte. Denn ich musste über den Hirschenlauf, einem gesicherten Steig, dorthin gelangen. Immer wieder musste ich über Treppen und Leitern gehen. Durch den Sturm vor einigen Tagen war allerdings der Weg teilweise nass und manche Stellen verwüstet. Manchmal hatte ich das Gefühl es reicht und eigentlich wäre ich gern zurückgegangen. So war ich für mich am point of no return angelangt. Doch zurückzugehen war keine Option und vor allem nicht die günstigere Lösung. Augen zu und durch lautete die Devise. Und so durchlief ich den Steig vorsichtig, aber unbeschadet.

Die Natur ist nicht zu bezwingen, das wurde mir richtig bewusst. 

Ich nahm konzentriert alles an, was mir angeboten wurde. Doch wechselten sich immer wieder Furcht und Zuversicht ab. Letztlich meisterte ich alles, dennoch gab es schon die eine oder andere Stelle, die mir nicht so ganz geheuer war…

Read More

Mit meinen Thermomix-Kolleginnen unterwegs…

Unser Team – gemeinsames Erleben mit viel Spaß

Schon lange hatten wir eine gemeinsame Bergtour geplant. Wir hatten Glück und unser Tag begann schon mal mit traumhaftem Wetter.

Abseits von Familie und Alltag machten wir uns auf zur Priesbergalm im Nationalpark BGL. Am Parkplatz Hinterbrand in Berchtesgaden startend ging es abwechselnd in steilen Passagen hinauf.

Der erste „Einkehrschwung“ fand schon auf dem Hinweg statt. Mit selbstgemachtem Likör und feinem Hefegebäck – ja klar, alles aus dem Thermomix 🙂 stärkten wir uns für diesen so „schwierigen“ Aufstieg. Und dann ging es schnatternd und lachend weiter.

Auf der Priesbergalm angekommen stärkten wir uns mit Speck- und Almkäsebrot. Hmm, lecker!

Es war ein herrlicher Ausflug. Das Schöne ist, gerade bei solchen Gemeinsamkeiten lernt man sich noch besser kennen.

Unser Fazit: Das war nicht das letzte Mal! 🙂

Am Weißbach entlang – die Alm ruft…

Nature best – Entspannung suchen – Entspannung finden!

Wenn ich mich nicht so wohl fühle, dann ist mein erster Impuls etwas zu tun. Denn sonst bleib ich in meinem Gedankenkreisel viel zu sehr gefangen, beginne zu grübeln und nachzudenken. Etwas tun oder zu aktivieren lenkt mich einfach ab. Kennst du das?

Das beste Mittel für mich ist die Natur, die auf meine Stimmung beruhigend wirkt, mich stärkt und in meine Mitte bringt. Wenn ich irgendwie feststecke, dann ist sie ein Heilmittel um mich auf andere Gedanken zu bringen. Aber auch wenn ich mich gut fühle, voller Energie bin, gibt mir die Natur zum Antrieb die zusätzliche Stärke und Power.

Am liebsten genieße ich den Aufenthalt in den Bergen, Seen und Wäldern. Dann lege ich einfache oder herausfordernde Strecken zurück, setze einen Fuß vor den anderen, hänge meinen Gedanken nach und freue mich einfach am Grün um mich herum.

Was besonders angenehm ist, dass die Menschen ganz anders drauf sind. Jeder schaut dem Gegenüber ins Gesicht, lächelt und grüßt und geht seines Weges weiter. Die Zeit scheint still zu stehen und das überträgt sich auch auf die Menschen, die mit gemächlichem Schritt und ohne Stress gehen oder wandern. Ein wunderbares Gefühl, ein Gefühl von – hier ist die Welt noch in Ordnung – stellt sich schnell ein. Ich bin jedes Mal überwältigt, wenn ich spüre, wie ich ankomme, wie ich mich verbinde, ruhiger werde und alles um mich herum inhaliere. Auch die Almkühe liegen friedlich wiederkäuend am Wegesrand und lassen den Menschen vorbeiziehen. Ein herrlicher Anblick! Und der Seele gut tuend.

Dieses Mal startete ich in Weißbach an der Alpenstraße. Am rauschenden Weißbach entlang schlängelt sich der Weg hoch zur Harbachalm und weiter zur Kaitlalm. Nach dem Abstecher zur Kaitlalm, die seit letztem Jahr geschlossen ist, ließ ich mich auf einen leckeren Kaiserschmarren in der Harbachalm nieder.

The Raven – Edgar Allan Poe ließ grüßen!

Read More

Wurst-Workshop – Juni 2017

Da war was los!

Der zweite Wurst-Workshop war richtig gut besucht. Meist lauter fremde Gesichter, buntgemischt, also Männlein wie Weiblein, waren interessiert und wollten mehr vom eigenen Wurst herstellen erfahren. Immer wieder ging es darum zu wissen, was in den Gewürzmischungen enthalten ist und was die Stoffe bedeuten.

Da sich manche schon im Urlaub befanden, konnten sie leider nicht teilnehmen. Viele scheuten nicht einmal einen längeren Anfahrtsweg, d.h. teilweise 70 km einfache Strecke wurde auf sich genommen.

„Wenn dir nicht wurst ist, was in deiner Wurst ist!“

Read More

Wurst-Workshop – Mai 2017

Den ersten Wurst-Workshop gestartet 🙂

Es war heiß und eigentlich Badewetter, aber meine Gäste und ich ließen uns nicht beirren und starteten den ersten Wurst-Workshop. Viele Freunde und Fremde kamen. Jeder war neugierig wie das eigene wursten funktioniert. Und natürlich wollte jeder die Delikatessen probieren…

Wie man sieht, hat es gut geschmeckt. Lecker!

Jeder war gut drauf und wir hatten alle viel Spaß. 🙂

Wie alles begann…

Als ich das erste Mal mein Studio betrat wusste ich sofort: „Ja, das ist es!“ Gefühle der Leichtigkeit, Freude und Begeisterung überkamen mich. Hier wollte ich tätig sein. Es war zwar viel zu tun und zu renovieren, doch die Mühen haben sich gelohnt. Ein Name war auch schnell gefunden – Studio 11, weil es sich im Rosenweg 11 befindet. Ganz einfach! 🙂

Doch was sollte genau stattfinden, was wollte ich wirklich damit?

Mein erster Gedanke war ausschließlich kulinarische Veranstaltungen anzubieten. Vom Supper Club bis zum Spezial-Foodworkshop konnte ich mir alles vorstellen. Doch genauso schnell fühlte ich mich auch überfordert, bin ich ja keine gelernte, sondern lediglich eine ambitionierte Köchin. Mein ich-muss-immer-perfekt-sein führten erstmal zu großem inneren Druck und legten mich und mein Tun völlig lahm. Erweitere doch deine Vertriebstätigkeit, sagte mir meine Vernunft. Klar machte das Sinn, dennoch fühlte es sich nicht richtig und nicht gut an.

Read More